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Nachdem sie in der Humanmedizin schon lange ihren Platz gefunden haben, werden nun auch seit einigen Jahren Blutegel in der Veterinärmedizin verwand.

Blutegeltherapie gehört zu den sg. Ausleitungsverfahren. Dh. Es steht die Beseitigung von lokalen Fülle-, Stauungs- und Schmerzzuständen im Vordergrund.

Blutegel besitzen einen Speichelcocktail, der über 100 sich auf den Körper positiv auswirkenden Stoffe enthält.

Unter anderem wirkt er:

-entzüdungshemmend

-gerinnubgshemmend

- lymphstormbeschleuigend

- antibiotisch

- gefäßerweiternd

- durchblutungsfördernd.

Die Behandlungsmögichkeiten sind sehr vielfältig, speziell am Bewegungsapparat hat man gute Erfolge bei:

  • Arthosen
  • Arthritis
  • rheumatische Erkrankungen
  • Bandscheibenprobleme
  • Spondylosen
  • Dysplasien
  • Prellungen und Quetschungen
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Durchblutungstörungen
  • Hämatome, Ekzeme, Abszesse;
  • Schleimbeutelentzündung
  • Venöse Erkrankungen

Besonders bei Knochenerkrankungen kann ich die Behandlung mit Blutegeln empfehlen. Es wird eine wochenlange Schmerzfreiheit herbeigeführt. Ohne Medikamente!

Allerdings dürfen Blutverdünnende medikamente 5-10 tage vor der Behandlung nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt verabreicht werden.

Auch wibbelige Tiere können behandelt werden, denn wenn die Egel einmal festgesetzt haben lassen sie sich so schnell durch gassi gehen oder grasen nicht abschütteln.

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